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Tagesberichte Internationale Deutsche Meisterschaft Pirat 2004
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02. Juli: Die Segelbedingungen waren am zweiten Wettfahrttag deutlich besser als am ersten. Zwar mussten die Piratencrews immer wieder mit vereinzelten Böen rechnen, insgesamt wehte der Wind aber mit 2-3 Beaufort konstant aus Westsüdwest. Probleme gab es heute nur an der Startlinie. Erst nach 30 Minuten „Startübungen“ (Ralf-Dieter Frase, Wettfahrtleiter) und drei Fehlstarts konnten die Segler beim vierten Versuch regelgerecht ins Rennen gehen. Nur einer hatte Pech: Der Vortagessieger Dirk Bogumil mit seiner Frau Heide als Vorschoterin schoss kurz vor dem vierten Start über die Linie als die Wettfahrtleitung die so genannte „Black Flag“ gehisst hatte. Jeder, der dann in der letzten Minute vor dem Startschuss die Linie überquert, wird disqualifiziert und kann seinen Fehler nicht mehr korrigieren. |
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In der Rangelei am Start ereignete sich außerdem eine Bootsberührung, die einen Protest zur Folge hatte. Der Pirat GER 4333 lag in Lee seines Mitseglers GER 4192, luvte kurz vor dem Startschuss hoch und touchierte dabei das Luvboot. Nach Zeugenaussagen vollzog der Pirat GER 4192 etwa 200 Meter nach dem Start die 720-Graddrehung und bereinigte so seine Schuld. Andere Stimmen sagen, der Schuldige habe zu spät "gekringelt" und nur eine 360-Graddrehung gemacht. Das Schiedsgericht kam nach der Protestverhandlung zu dem Schluss, dass die Korrektur "zum bestmöglichen Zeitpunkt regelgerecht durchgeführt wurde." (Diethard Konarski, Obmann des Schiedsgerichts). Nach vier Wettfahrten sind nun Dr. Heiko Birke und seine Frau Anja auf Platz Eins. Silber gäbe es nach dem derzeitigen Stand für Jörg Saeger und Andreas Gluschke, Bronze bekämen Karsten Bredt und Valentin Kemper. Der Vortagessieger Dirk Bogumil und Frau Heide landeten auf Platz 16. |
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Maria Lang (ehem. SVR-Mitglied, Journalistikstudentin)
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