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Tagesberichte Internationale Deutsche Meisterschaft Pirat 2004
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03. Juli: Bei knackigen 4-6 Beaufort, in Spitzen 7, hatten die Piratenfreunde heute alle Hände voll zu tun. Der starke Wind peitschte mehrere Regengüsse über den großen Müggelsee und machte das Segeln zu einer wirklich nassen Angelegenheit. Nachdem im ersten Rennen etwa zehn Boote gekentert waren, wartete die Wettfahrtleitung die Wetterentwicklung ab und ließ in der Pause ein Gewitter vorüberziehen. Als zum zweiten Mal der Startschuss fiel, segelten nicht mehr alle Crews über die Linie. Einige hatten schon in der Pause aufgegeben, andere kämpften noch bis zur Tonne eins, gaben sich dann aber geschlagen. |
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So erreichten in der zweiten Wettfahrt nur 49 der 73 gestarteten Boote das Ziel. Trotz der hohen Anforderungen, die Wind und Wetter an alle Teilnehmer stellten, kam heute Begeisterung auf. "Wir haben sogar Freudenschreie gehört, als die Boote an uns vorbeifahren sind. Wer sein Boot unter Kontrolle kriegen konnte, hatte richtigen Spaß", berichtet Margita Frase, Mitarbeiterin der Wettfahrtleitung. Dem aussichtsreichen Meisterkandidaten Dirk Bogumil (SVR) haben die heutigen Bedingungen einen schweren Rückschlag versetzt. Seine Crew sei für diesen Wind zu leicht gewesen und er habe einige Fehler gemacht, räumte Bogumil nach der Wettfahrt ein. Er und seine Frau Heide kamen so insgesamt nur auf den zehnten Platz. |
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Maria Lang (ehem. SVR-Mitglied, Journalistikstudentin)
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